Hautnah, pragmatisch,
sympathisch und nah.
Wissenschaft, Evidenz:
SELBSTVERÄNDLICH.

Dr. Bannwolf: Angewandte Praxis.

Vorbereitung zu einem Gruppencoaching-Event im Hotel Kö59 mit direktem Blick auf die Königsallee in Düsseldorf

Augenhöhe und Evidence Base.

Die Ausdauerdisziplin Executive Coaching lebt von praktisch angewandter Wissenschaft und „dran-bleiben“

Verantwortung an der Spitze und in exponierter Position ist eine Ausdauerdisziplin — und wie jede Ausdauerdisziplin wird sie im Kopf entschieden. Je größer die Verantwortung, desto seltener werden die Räume, in denen Sie offen denken können. Sparring und Austausch zur Weiterentwicklung brauchen einen geschützten Raum. Executive Coaching schafft diesen Raum: vertraulich, auf Augenhöhe und mit Methoden, die sich klar darlegen und messen lassen — durch Forschungs- und Wissensbezug. Ich habe über ein Jahrzehnt wissenschaftlich untersucht, was im Kopf über Spitzenleistung entscheidet — im Topmanagement wie im internationalen Spitzensport. Diese Erkenntnisse setze ich für Sie ein.

Was Sie auf dieser Seite erwartet: Was Executive Coaching ist und was die Forschung über seine Wirksamkeit sagt, das System hinter meiner Arbeit — fünf Säulen, jede mit einem eigenen Wissensbereich — und der erste Schritt zu einer Zusammenarbeit.

Was ist Executive Coaching?

Executive Coaching ist die vertrauliche, individuelle Begleitung von ambitionierten Persönlichkeiten — Vorständen, Geschäftsführern und Top-Führungskräften — durch einen qualifizierten Sparringspartner auf intellektueller und gesellschaftlicher Augenhöhe. Im Zentrum stehen Entscheidungsqualität, Führungswirksamkeit und mentale Stärke unter hoher Verantwortung, ebenso wie nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung. Anders als Beratung liefert Coaching keine fertigen Antworten, sondern schärft Ihr eigenes Urteil.

Der Begriff wird jedoch inflationär verwendet — „Coach” ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Entsprechend groß sind die Unterschiede in Qualifikation und Qualität. Betrachtet man die Forschung, wird schnell deutlich, worauf es letztlich ankommt: Eine tragfähige Arbeitsbeziehung, eine psychologisch fundierte Methode und ein Coach, der die Welt seiner Klienten wirklich versteht. Die ersten beiden Faktoren sind empirisch gut belegt, der dritte zeigt sich im Gespräch. Alle drei sind die Grundlage meiner Arbeit.

Developing Executives: Das System hinter meiner Arbeit

Führungskräfteentwicklung wird meist als Programm gedacht — als Baukasten, den eine Organisation für viele auflegt. Meine Arbeit setzt anders an: bei der einzelnen Person an der Spitze, mit einem System aus fünf Säulen. Jede dieser Säulen ist auf dieser Website als eigener Wissensbereich ausgearbeitet — Sie können also nicht nur lesen, dass ich fundiert arbeite, sondern jederzeit prüfen, womit.

Die erste Säule ist die wissenschaftliche Fundierung. Coaching-Psychologie ist die systematische Anwendung psychologischer Forschung auf die Begleitung von Menschen — keine Etikette, sondern eine Herkunftsbezeichnung für Methoden. Was dahintersteht, von der Definitionsfrage bis zur Wirksamkeitsforschung, finden Sie im Wissensbereich Executive Coaching Psychologie.

Die zweite Säule ist offengelegtes Handwerk. Ich dokumentiere die Maßstäbe meiner Arbeit dort, wo üblicherweise geschwiegen wird: Qualitätsbegriff, Kompetenzmodell, Methodenwahl — nachlesbar für Kollegen und für alle, die einen Coach prüfen wollen, in der Executive Coaching Akademie. Wer sein Vorgehen nicht erklären kann, sollte nicht an der Spitze arbeiten; ich lege meines offen. Weil Coaching ein „Handwerk“ ist das „nicht so einfach“ ist, setze ich mich besonders auch dafür ein, dass Menschen erkennen, wie wichtig der Psychologie-Aspekt im Coaching ist. Ich habe nicht umsonst nach Jahren im Coaching noch zusätzlich Psychologie studiert, sondern weil ich merkte, dass ich ohne das Psychologie-Wissen kein guter Coach wäre.

Die dritte Säule ist Feldwissen. Wer Executives begleitet, muss die Welt verstehen, in der sie arbeiten — Organisationen, Gremien, Macht, Motivation. Dieses Wissen lehre ich zum Beispiel als Lehrbeauftragter für Organizational Behaviour an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen und habe es im Wissensbereich Organizational Behavior und Executive Coaching für die Praxis aufbereitet. Auch meine Arbeit für den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen als einer der beiden Gründer der „Fachgruppe Coaching“ hat seinen Ursprung in meinem Wunsch Qualität zu sichern und bestmögliche Beratungsqualität zu ermöglichen.

Die vierte Säule ist menschliche Tiefe. Als klinischer Psychologe und Heilpraktiker für Psychotherapie bringe ich eine Kompetenz mit, die im Coaching-Markt oft behauptet und selten belegt wird: den Menschen hinter der Rolle wirklich zu verstehen — Körper, Biografie und Sinnfragen eingeschlossen — und zugleich die Grenze zu erkennen, an der ein Anliegen mehr braucht als Coaching. Was fünfzig Jahre Psychotherapieforschung dazu sagen, lesen Sie in Coach mit therapeutischer Ausbildung: Was die Forschung zeigt.

Die fünfte Säule ist das Format. Der laufende Prozess findet in Grünwald oder online statt, ergänzt um persönliche Treffen bei Ihnen vor Ort — in den vergangenen Jahren war ich unter anderem sehr häufig in Städten wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Nürnberg und Stuttgart. Die Herangehensweise ist so: Nach bedarf komme ich zu Ihnen, so wie es benötigt wird und im Coachingprozess Sinn macht, grundsätzlich überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie die hybride Zusammenarbeit organisiert ist, können Sie auch anhand der kurz dargelegten Fallstudien aus den letzten Jahren entnehmen: Executive Coaching Praxis: online und vor Ort: Dr. Bannwolf.

Diese fünf Säulen sind kein Marketing-Schaubild, sondern die Architektur eines Anspruchs: dass sich jede Behauptung auf dieser Website eine Ebene tiefer belegen lässt. Genau das meint Developing Executives — Entwicklung an der Spitze, auf Wissen gebaut statt auf Versprechen. Das ist mein absoluter Kernfachbereich: Executive Coaching von Dr. Bannwolf basiert auf Evidence-Base und einer über mehr als ein Jahrzehnt gewachsenen Expertise und Erfahrung.

Wirkt Executive Coaching? Was die Forschung sagt

Eine berechtigte Frage — und eine, die im deutschen Coaching-Markt erstaunlich selten beantwortet wird. Die kurze Antwort: Ja, Coaching wirkt. Die ehrliche Antwort: unter Bedingungen.

Systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen zeigen positive Effekte von Executive Coaching auf Zielerreichung, Selbstwirksamkeit und Führungsverhalten. Gleichzeitig zeigt dieselbe Forschung, wovon diese Wirkung abhängt: von der Qualität der Arbeitsbeziehung zwischen Coach und Klient, von der methodischen Fundierung — und von der Passung zwischen beiden (u. a. de Haan et al., 2016; Lai & McDowall, 2014). Mit anderen Worten: Nicht Coaching an sich wirkt, sondern gutes Coaching. Demnach ist die wichtigste Entscheidung nicht, ob Sie mit einem Coach arbeiten, sondern mit wem. Ich habe für meine Dissertation zwölf der renommiertesten Executive Coaches Deutschlands interviewt — darunter Träger führender Auszeichnungen und Autoren der maßgeblichen Fachliteratur. Was die Besten dieses Feldes auszeichnet, ist keine Geheimwissenschaft: psychologische Ausbildung, eigene Führungs- oder Leistungserfahrung und die Bereitschaft, das eigene Vorgehen an der Evidenz zu messen. An diesem Maßstab lasse ich mich messen.

Mentale Stärke: was Führung vom Spitzensport lernen kann

Es gibt eine Frage, die mich seit meiner Zeit im Triathlon nicht loslässt: Warum bleiben manche Menschen unter höchstem Druck handlungsfähig — und andere nicht?

Im Spitzensport heißt die Antwort Mental Toughness: die Fähigkeit, Ziele auch gegen Widerstände konsequent zu verfolgen, Rückschläge zu verarbeiten und im entscheidenden Moment Zugriff auf die eigene Leistung zu haben. Für meine Dissertation an der University of Portsmouth habe ich untersucht, wie sich dieses Konzept aus dem internationalen Elite-Triathlon in das Executive Coaching übertragen lässt — nach meiner Kenntnis die erste empirische Untersuchung dieser Frage im deutschsprachigen Raum. Dafür habe ich zehn Trainer von Weltmeistern, Olympiasiegern und Ironman-Champions interviewt und ihre Antworten mit denen der bereits erwähnten führenden Executive Coaches verglichen. Das Ergebnis lässt sich vorsichtig so zusammenfassen: Topmanager und Spitzenathleten stehen vor strukturell ähnlichen Aufgaben — außergewöhnlich hohe Ziele, lange Entwicklungswege, Leistung unter Beobachtung. Jedoch unterscheiden sich die Wege dorthin, und genau deshalb funktioniert einfaches Kopieren nicht. Was funktioniert, ist ein sorgfältig angepasster Transfer: Mentale Stärke lässt sich entwickeln, systematisch und messbar, wie eine Ausdauerleistung. Nicht über Nacht — aber verlässlich, Trainingseinheit für Trainingseinheit.

Mein Ansatz: evidenzbasiert, persönlich, diskret

Jede Methode, die ich einsetze, hat eine Grundlage in der psychologischen Forschung — von der strukturierten Standortbestimmung über den Aufbau mentaler Stärke bis zu achtsamkeitsbasierten Verfahren der Selbstführung, deren Einsatz im Executive Coaching ich in meiner klinisch-psychologischen Abschlussarbeit untersucht habe. Was sich nicht belegen lässt, verkaufe ich Ihnen nicht. Coaching ist kein Allheilmittel, und seriöse Arbeit beginnt damit, das auszusprechen.

Die Forschung ist eindeutig: Die Beziehung zwischen Coach und Klient ist der stärkste einzelne Wirkfaktor. Deshalb arbeite ich ausschließlich selbst mit Ihnen — keine Vermittlung, kein Pool, keine Übergabe. Ob wir zueinander passen, klären wir in einem Erstgespräch, das Sie nichts kostet außer einer Stunde Ihrer Zeit.

Meine Klienten tragen Verantwortung, die Öffentlichkeit und Aufsichtsgremien genau beobachten. Absolute Vertraulichkeit ist deshalb keine Zusatzleistung, sondern Arbeitsgrundlage — auch gegenüber Ihrem Unternehmen, wenn es das Coaching finanziert. Was wir besprechen, bleibt zwischen uns. Aus demselben Grund finden Sie auf dieser Seite keine Kundenstimmen: Wer mit mir arbeitet, kann sich darauf verlassen, dass niemand davon erfährt.

Wie die Zusammenarbeit abläuft — und was sie kostet

Klarheit über den Prozess gehört zur Seriosität. Der Weg gliedert sich in vier Etappen, nämlich (1) ein vertrauliches Erstgespräch zur Klärung von Anliegen und Passung, (2) eine strukturierte Standortbestimmung mit überprüfbaren Zielen, (3) die Arbeitsphase — online im laufenden Rhythmus, ergänzt um Präsenztermine bei Ihnen vor Ort oder in Grünwald— und (4) eine ehrliche Bilanz: Was wurde erreicht, was tragen Sie selbstständig weiter? Ein gutes Coaching macht sich planmäßig überflüssig.

Auch die Kostenfrage verdient eine klare Antwort statt eines Ausweichens, dazu mehr auf der Seite Buchen

Häufige Fragen zum Executive Coaching

Was bedeutet „Developing Executives”?

Developing Executives ist der Anspruch hinter meiner Arbeit: die Entwicklung von Menschen an der Unternehmensspitze — nicht als standardisiertes Programm, sondern als individuelle, wissenschaftlich fundierte Begleitung. Der Begriff fasst zusammen, was diese Website im Detail belegt: Executive Coaching auf der Basis von Forschung, Feldwissen und therapeutisch geschulter Menschenkenntnis.

Worin unterscheidet sich Executive Coaching von Führungskräfteentwicklung?

Führungskräfteentwicklung bezeichnet meist das Programm einer Organisation für viele — Trainings, Seminare, Talent-Pools. Executive Coaching ist die individuelle Arbeit mit einer Person an der Spitze: vertraulich, maßgeschneidert, auf Augenhöhe. Beides ergänzt sich; für Vorstände und Geschäftsführer ist das Einzelformat in der Regel das wirksamere.

Worin unterscheidet sich Executive Coaching von Business Coaching?

Business Coaching richtet sich breit an Fach- und Führungskräfte. Executive Coaching ist auf die oberste Führungsebene und exponierte Verantwortung spezialisiert — Vorstände, Geschäftsführer, Gesellschafter, C-Level. Die Themen unterscheiden sich entsprechend: Gremiendynamik, Einsamkeit der Entscheidung, Wirkung in der Öffentlichkeit, strategische Verantwortung.

Ist Executive Coaching auch online wirksam?

Ja. Die Forschung zeigt keine grundsätzliche Unterlegenheit von Online-Formaten; entscheidend bleibt die Qualität der Arbeitsbeziehung. Ich arbeite hybrid: laufender Prozess online, persönliche Treffen vor Ort — deutschlandweit, in Österreich und der Schweiz. Details auf der Praxis-Seite.

Was bringt die therapeutische Ausbildung eines Coachs?

Fünf belegbare Kompetenzen: Beziehungsgestaltung unter erschwerten Bedingungen, geschulte Emotionsarbeit, den Blick für die Grenze zwischen Entwicklungsthema und Behandlungsbedarf, systematische Prozesssteuerung und die trainierte Arbeit an der eigenen Person. Die ausführliche, wissenschaftlich belegte Antwort gibt mein Fachbeitrag zum Coach mit therapeutischer Ausbildung.

Woran erkenne ich einen qualifizierten Executive Coach?

„Coach” kann sich jeder nennen. Prüfen Sie deshalb drei Dinge: die psychologische bzw. wissenschaftliche Ausbildung, die nachweisbare Erfahrung mit Ihrer Zielebene und die Bereitschaft, die eigene Methode zu erklären und zu belegen. Ein seriöser Coach beantwortet alle drei Fragen, ohne auszuweichen — auf dieser Website können Sie die Antworten nachlesen, bevor Sie fragen.

Bleibt das Coaching vertraulich, auch wenn mein Unternehmen zahlt?

Ja, ohne Ausnahme. Der Auftraggeber erhält, wenn gewünscht, formale Informationen über den Rahmen — niemals über Inhalte. Diese Grenze ist nicht verhandelbar.

Literatur

de Haan, E., Grant, A. M., Burger, Y., & Eriksson, P.-O. (2016). A large-scale study of executive and workplace coaching: The relative contributions of relationship, personality match, and self-efficacy. Consulting Psychology Journal: Practice and Research, 68(3), 189–207. https://doi.org/10.1037/cpb0000058

Lai, Y.-L., & McDowall, A. (2014). A systematic review (SR) of coaching psychology: Focusing on the attributes of effective coaching psychologists. International Coaching Psychology Review, 9(2), 118–134. https://doi.org/10.53841/bpsicpr.2014.9.2.118