Happy and Blessed:
Das Glück küssen.
Leichtigkeit inhalieren.
Aufblühen.
Glück muss nicht immer größer werden.

Manchmal nur wieder spürbar.
Happy and Blessed: Lebensfreude und ein gutes Leben bewusst gestalten
Happy and Blessed ist meine Themenwelt rund um Lebensfreude und die persönliche Gestaltung eines guten Lebens.
Ich habe Happy and Blessed entwickelt, um eine der ältesten Fragen überhaupt auf meine eigene Weise aufzugreifen: Was macht ein Leben nicht nur erfolgreich, funktionierend oder objektiv gut, sondern tatsächlich lebenswert?
Dabei verbinde ich psychologische Forschung zu Glück, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit mit den konkreten Erfahrungen, in denen Lebensqualität im wirklichen Leben spürbar wird: Beziehungen, Zeit, Bewegung, Genuss, Neugier, besondere Erlebnisse und manchmal ein verdammt guter Espresso.
Nicht als Rezept für permanentes Glück. Sondern als Einladung, genauer hinzusehen: Was tut mir gut? Was möchte ich häufiger erleben? Welche Menschen bereichern mein Leben? Und was davon ist vielleicht längst da, nur ein wenig aus dem Blick geraten?
Das Wichtigste in Kürze
Happy and Blessed ist eine von Dr. Michael Bannwolf entwickelte Themenwelt über Lebensfreude und die persönliche Gestaltung eines guten Lebens.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was Lebensqualität im eigenen Leben tatsächlich spürbar macht: Beziehungen, Zeit, Verbundenheit, Bewegung, Genuss, Neugier und besondere wie alltägliche Erfahrungen.
Psychologische Forschung zeigt keine universelle Glücksformel. Wohlbefinden hängt mit unterschiedlichen persönlichen, sozialen und materiellen Faktoren zusammen (Diener, Oishi & Tay, 2018).
Happy and Blessed verbindet diese Forschung mit einer lebensnahen Frage: Was macht mein eigenes Leben tatsächlich gut und wie viel Raum gebe ich genau diesen Dingen?
Autor: Dr. Michael Bannwolf, MBA, 2x M. Sc., HP Psych, DOSB-Trainer-A
Zuletzt fachlich geprüft und aktualisiert am 01.09.2026
Worum geht es bei Happy and Blessed?
Was macht ein gutes Leben eigentlich aus und was können wir selbst dazu beitragen?
Happy and Blessed nähert sich dieser Frage von zwei Seiten: über die Momente, die Lebensfreude unmittelbar spürbar machen, und über die psychologische Forschung zu Glück, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit.
In der Forschung wird Glück häufig über Konstrukte wie subjektives Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit untersucht. Dabei spielen nicht nur positive Gefühle eine Rolle, sondern unter anderem auch Lebensumstände, soziale Beziehungen, Persönlichkeit, Einkommen und die individuelle Bewertung des eigenen Lebens (Diener, Oishi & Tay, 2018).
Es geht auf dieser Seite ausdrücklich nicht darum, Glück zu normieren oder ein Versprechen abzugeben, wie glücklich ein Mensch sein sollte.
Glück und Lebensqualität sind persönlich.
Diese Themenwelt ist deshalb vor allem eine Einladung: hinzusehen, auszuprobieren und vielleicht wieder ein bisschen genauer zu merken, was das eigene Leben wirklich gut macht.
Lebensfreude bewusst gestalten: Was ein gutes Leben im Alltag ausmacht
Lebensfreude entsteht nicht nur in den großen Momenten. Oft zeigt sie sich mitten im Alltag: in Bewegung, Genuss, Beziehungen, Natur, Freiheit, Neugier oder einfach darin, etwas zu tun, auf das man richtig Lust hat.
Was davon ein gutes Leben ausmacht, ist persönlich. Genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Schon mal richtig den Frühling inhaliert und aufgeblüht?
Der erste warme Tag des Jahres. Die Knospen gehen auf. Die Luft fühlt sich plötzlich wieder anders an.
Und Sie sind wo?
Lassen Sie die Frage ruhig einen Moment stehen: Wo sind Sie gerade wirklich – und wo wären Sie eigentlich gerne?
Vielleicht liegt genau da schon ein ziemlich interessanter Hinweis.
Deshalb folgen jetzt keine zehn Regeln zum Glücklichsein.
Sondern zehn kleine Erinnerungen daran, wie unterschiedlich sich Lebensfreude anfühlen kann.
Mal wieder fett aufs Gaspedal drücken
Manchmal ist Lebensfreude nicht leise, achtsam und tiefgründig.
Manchmal macht es einfach Spaß.
Ein bisschen Adrenalin. Ein bisschen Bewegung. Musik. Straße. Und dieses ziemlich einfache Gefühl: Gerade bin ich verdammt gerne hier.
Frischen Wind wahrhaftig spüren
Fenster runter. Raus. Luft ins Gesicht.
Nicht alles im Leben muss analysiert werden.
Manche Momente darf man einfach erleben.
Selbst der Sportler sein und mal ohne Horsepower den Berg hoch
Es macht einen Unterschied, ob man Leistung nur beobachtet oder selbst erlebt.
Schwitzen. Müde Beine. Oben ankommen.
Und dabei vielleicht merken, dass sich Anstrengung erstaunlich gut anfühlen kann, wenn sie selbst gewählt ist.
Sonnenuntergang. Mondaufgang. Berg. Fertig.
Manche Dinge brauchen keinen Mehrwert.
Keinen Business Case.
Keine Entwicklungsagenda.
Vielleicht reicht manchmal genau das: da sitzen, schauen und kurz vergessen, dass irgendwo noch etwas erledigt werden müsste.
Abends mit dem Segelboot in den Hafen
Es gibt diese Momente, in denen plötzlich alles langsamer wird.
Die letzten Meter. Wasser. Licht. Vielleicht ein Drink später.
Und dieses Gefühl, für heute reicht es jetzt auch einfach mal.
An Deck rumliegen und völlig planlos chillen
Nicht produktiv sein.
Nicht an sich arbeiten.
Nicht optimieren.
Einfach mal nichts machen – und dabei feststellen, dass die Welt erstaunlicherweise trotzdem weiterläuft.
Ein verdammt guter Espresso
Genuss gehört für mich zu Lebensqualität.
Nicht als großes Konzept.
Sondern manchmal einfach als fünf Minuten, in denen gerade nichts wichtiger sein muss als dieser eine richtig gute Espresso.
Und ja: In Italien darf er irgendwie noch ein bisschen besser schmecken.
Manchmal dürfen es auch ein paar Pferdestärken mehr sein
Nicht alles, was Freude macht, muss vernünftig erklärt werden.
Manche Menschen lieben Pferde. Andere Autos. Andere Boote, Fahrräder, Berge oder Fußballstadien.
Vielleicht ist weniger interessant, was uns begeistert.
Sondern ob wir uns überhaupt noch für etwas begeistern.
Einfach in den Gardasee springen
Es gibt vermutlich bessere wissenschaftliche Interventionen.
Aber wenn es heiß ist und der Gardasee vor einem liegt, fällt mir spontan eine ziemlich gute ein.
Rein.
Lagerfeuer. Mehr braucht’s manchmal nicht.
Menschen. Feuer. Essen. Gespräche.
Und irgendwann dieser Moment, in dem keiner mehr auf die Uhr schaut.
Und vielleicht ist genau das der gemeinsame Nenner
Bei all diesen Momenten passiert etwas ziemlich Einfaches:
Man ist da.
Vielleicht liegt ein Teil der Lebensfreude deshalb gar nicht nur darin, was wir erleben. Sondern auch darin, ob wir überhaupt merken, dass wir es gerade erleben.
Nicht beim Termin morgen. Nicht bei der Mail von gestern. Nicht beim nächsten Ziel.
Sondern ziemlich genau dort, wo man gerade ist.
Und was sagt die Wissenschaft eigentlich dazu?
Die psychologische Glücksforschung zeigt kein einzelnes Rezept für ein gutes Leben. Sie untersucht unter anderem subjektives Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit: also wie Menschen ihr eigenes Leben erleben und bewerten (Diener, Oishi & Tay, 2018).
Wohlbefinden hängt mit unterschiedlichen Faktoren zusammen, darunter individuelle Voraussetzungen, Einkommen, unterstützende soziale Beziehungen sowie kulturelle und gesellschaftliche Bedingungen (Diener, Oishi & Tay, 2018).
Und genau das gefällt mir an der Forschung eigentlich ziemlich gut:
Sie lässt genügend Platz dafür, dass ein gutes Leben bei unterschiedlichen Menschen ziemlich unterschiedlich aussehen darf.
Kann man Glück eigentlich ein bisschen anschubsen?
Ja – das eigene Wohlbefinden kann zumindest teilweise durch Verhalten und Lebensgestaltung beeinflusst werden. Gleichzeitig wäre es wissenschaftlich zu simpel, daraus eine feste Prozentformel für einzelne Menschen abzuleiten (Lyubomirsky, Sheldon & Schkade, 2005; Diener, Oishi & Tay, 2018).
Lyubomirsky, Sheldon und Schkade (2005) unterschieden in ihrem Modell zwischen relativ stabilen Voraussetzungen, Lebensumständen und intentionalen Aktivitäten als Einflussbereichen nachhaltiger Veränderung des Wohlbefindens. Das Modell sollte jedoch nicht so verstanden werden, dass exakt 40 Prozent des individuellen Glücks frei steuerbar wären (Lyubomirsky, Sheldon & Schkade, 2005).
Und das finde ich eigentlich viel spannender als irgendeine vermeintlich exakte Zahl.
Wir sind unserem Wohlbefinden nicht vollständig ausgeliefert.
Beziehungen, Aktivitäten, Entscheidungen und die Gestaltung unseres Alltags können einen Unterschied machen (Diener, Oishi & Tay, 2018).
Wie groß?
Das ist persönlich.
Und wahrscheinlich auch genau deshalb interessant.
Und Geld? Macht das jetzt glücklich oder nicht?
Die Beziehung zwischen Einkommen und Wohlbefinden ist komplex. Forschung zeigt grundsätzlich Zusammenhänge zwischen Einkommen und Wohlbefinden, gleichzeitig unterscheiden sich Form und Stärke dieses Zusammenhangs zwischen Populationen und Wohlbefindensmaßen (Diener, Oishi & Tay, 2018; Jebb et al., 2018).
Neuere Arbeiten sprechen außerdem gegen die zu einfache Vorstellung, es gebe für alle Menschen eine universelle Einkommensgrenze, oberhalb der zusätzliches Einkommen keinerlei Zusammenhang mehr mit emotionalem Wohlbefinden besitzt (Killingsworth, Kahneman & Mellers, 2023).
Geld kann Sicherheit kaufen.
Möglichkeiten.
Erlebnisse.
Einen richtig guten Espresso.
Und manchmal etwas, das für mich noch spannender ist:
Zeit.
Was wir mit diesen Möglichkeiten anfangen, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt.
Gerade bei ambitionierten Menschen erlebe ich selten das Geld auf dem Konto als den eigentlich interessanten Punkt.
Viel spannender sind die Möglichkeiten, die daraus entstehen können: Zeit mit wichtigen Menschen. Freiheit. Sport. Reisen. besondere Erlebnisse. Oder schlicht die Freiheit, nicht jeden verdammten Termin annehmen zu müssen.
Vielleicht ist deshalb weniger interessant, wie viel jemand besitzt.
Sondern was er daraus macht.
Zeit. Vielleicht der geilste Luxus überhaupt.
Was nützt ein voller Kalender, wenn darin kaum noch etwas vorkommt, auf das man sich wirklich freut?
Whillans et al. (2017) untersuchten den Zusammenhang zwischen sogenanntem „time-saving spending“ und Wohlbefinden. In mehreren Studien war das Ausgeben von Geld für zeitsparende Dienstleistungen mit höherer Lebenszufriedenheit verbunden; in einem Experiment berichteten Teilnehmer nach einem zeitsparenden Kauf höheres momentanes Wohlbefinden als nach einem materiellen Kauf (Whillans et al., 2017).
Auch Forschung zur „time affluence“ deutet darauf hin, dass wahrgenommener Zeitreichtum mit Wohlbefinden zusammenhängen kann (Kasser & Sheldon, 2009).
Und genau das ist bei ambitionierten Menschen ziemlich interessant.
Vielleicht besteht Luxus irgendwann weniger darin, immer mehr Möglichkeiten zu besitzen.
Sondern endlich Zeit zu haben, sie auch tatsächlich zu nutzen.
Und am Ende? Die Menschen.
Ein besonders häufig wiederkehrender Befund der Wohlbefindensforschung betrifft soziale Beziehungen.
Diener und Seligman (2002) fanden bei einer Gruppe sehr glücklicher Studierender ausgeprägte soziale Einbindung und stärkere romantische beziehungsweise andere soziale Beziehungen als bei weniger glücklichen Vergleichsgruppen. Die Autoren betonten allerdings auch ausdrücklich, dass kein einzelner Faktor allein für Glück ausreichend war (Diener & Seligman, 2002).
Eine große Meta-Analyse mit 148 Studien fand darüber hinaus einen Zusammenhang zwischen stärkerer sozialer Einbindung und einem geringeren Mortalitätsrisiko über die jeweiligen Beobachtungszeiträume hinweg (Holt-Lunstad, Smith & Layton, 2010).
Auch bei älteren verheirateten Personen zeigten Waldinger und Schulz (2010) Zusammenhänge zwischen sozialem Funktionieren, wahrgenommener Gesundheit und täglichem Glück.
Das ist wissenschaftlich interessant.
Und gleichzeitig irgendwie wunderbar banal.
Die Menschen, mit denen wir lachen.
Essen.
Reisen.
Blödsinn machen.
Uns streiten und wieder vertragen.
Diejenigen, die anrufen dürfen, wenn eigentlich keiner mehr anrufen darf.
Vielleicht sollten wir manchmal einfach den Menschen anrufen, den wir vermissen, statt den nächsten Podcast über Selbstoptimierung anzuhören.
Warum macht Neues so schnell nicht mehr glücklich? Hedonische Adaptation
Menschen gewöhnen sich an Veränderungen.
Der klassische Beitrag von Brickman, Coates und Janoff-Bulman (1978) untersuchte unter anderem Lotteriegewinner und diskutierte Prozesse von Gewöhnung und Adaptation. Die Studie ist historisch einflussreich, aber klein und sollte nicht als allgemeingültige Formel über die Geschwindigkeit menschlicher Anpassung gelesen werden (Brickman, Coates & Janoff-Bulman, 1978).
Die Grundidee der hedonischen Adaptation ist trotzdem spannend:
Ein neuer Besitz.
Ein Erfolg.
Ein neues Auto.
Ein neues Ziel.
Ein besonderer Urlaub.
Was gestern noch außergewöhnlich war, kann ziemlich schnell normal werden.
Und vielleicht erklärt das ein Stück weit, warum es so gefährlich ist, ein gutes Leben immer nur an das Nächste zu hängen.
Denn irgendwann wird auch das Nächste Alltag.
Häufige Fragen zu Glück, Lebensfreude und Lebenszufriedenheit
Was bedeutet Lebensfreude?
Lebensfreude lässt sich vereinfacht als positives Erleben des eigenen Lebens und einzelner Momente verstehen. Sie kann sich in Genuss, Beziehungen, Bewegung, Neugier, Verbundenheit oder dem Gefühl zeigen, etwas zu tun, das einem persönlich wichtig ist.
Lebensfreude bedeutet dabei nicht permanente gute Stimmung. Auch ein gutes Leben enthält schwierige, anstrengende und traurige Phasen.
Was macht Menschen langfristig glücklich?
Eine einzelne, allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Forschung zu subjektivem Wohlbefinden beschreibt ein Zusammenspiel aus individuellen Voraussetzungen, Lebensumständen, Einkommen, sozialen Beziehungen und persönlicher Lebensgestaltung (Diener, Oishi & Tay, 2018).
Besonders soziale Beziehungen treten in unterschiedlichen Forschungsarbeiten wiederholt als wichtiger Zusammenhang mit Wohlbefinden hervor (Diener & Seligman, 2002; Holt-Lunstad, Smith & Layton, 2010).
Oder weniger wissenschaftlich:
Vielleicht ist ein gutes Leben erstaunlich oft eines, das wir nicht alleine führen.
Kann man lernen, glücklicher zu leben?
Menschen können Aspekte ihres Verhaltens, ihrer Aktivitäten und ihrer Lebensgestaltung verändern, die mit subjektivem Wohlbefinden zusammenhängen. Wie stark solche Veränderungen wirken, unterscheidet sich jedoch zwischen Personen und Lebenssituationen; eine feste individuelle „Glücksformel“ lässt sich daraus nicht ableiten (Lyubomirsky, Sheldon & Schkade, 2005; Diener, Oishi & Tay, 2018).
Das ist vielleicht weniger spektakulär als „In 30 Tagen glücklich“.
Dafür aber sehr viel glaubwürdiger.
Macht Geld glücklich?
Einkommen und Wohlbefinden stehen statistisch miteinander in Zusammenhang, allerdings ist diese Beziehung komplex und von Messmethode, Einkommensniveau, Population und weiteren Lebensbedingungen abhängig (Diener, Oishi & Tay, 2018; Jebb et al., 2018; Killingsworth, Kahneman & Mellers, 2023).
Geld ist damit weder bedeutungslos noch eine Garantie für Lebenszufriedenheit.
Vielleicht ist die interessantere Frage:
Was ermöglicht es Ihnen mit Ihrem Geld, das Ihnen tatsächlich wichtig ist?
Welche Rolle spielen Beziehungen für Lebenszufriedenheit?
Soziale Beziehungen gehören zu den wiederkehrend untersuchten Korrelaten von Wohlbefinden. Sehr glückliche Teilnehmer waren in der Studie von Diener und Seligman (2002) stark sozial eingebunden; Meta-Analysen zeigen zudem Zusammenhänge zwischen sozialer Einbindung und gesundheitlichen beziehungsweise Mortalitäts-Outcomes (Diener & Seligman, 2002; Holt-Lunstad, Smith & Layton, 2010).
Das bedeutet nicht, dass eine bestimmte Zahl von Freunden glücklich macht.
Qualität, Passung und Erleben von Beziehungen sind wesentlich komplexer.
Warum gewöhnen wir uns so schnell an schöne Dinge?
Psychologische Forschung beschreibt Adaptationsprozesse, durch die außergewöhnliche positive oder negative Veränderungen mit der Zeit teilweise an emotionaler Intensität verlieren können. Brickman et al. (1978) lieferten einen frühen einflussreichen Beitrag zu dieser Diskussion (Brickman, Coates & Janoff-Bulman, 1978).
Das bedeutet nicht, dass jeder Mensch zu einem festen Ausgangsniveau zurückkehrt.
Aber es erinnert daran, dass „noch mehr“ allein keine besonders zuverlässige Lebensstrategie ist.
Ist Zeit oder Geld wichtiger für die Zufriedenheit?
Diese beiden Dinge lassen sich nicht allgemein gegeneinander ausspielen.
Interessant ist jedoch, dass Forschung zu zeitsparenden Ausgaben zeigt, dass Geld dann zum Wohlbefinden beitragen kann, wenn es Menschen von ungeliebten Tätigkeiten entlastet und ihnen Zeit verschafft (Whillans et al., 2017).
Vielleicht ist die angenehmste Antwort deshalb:
Geld kann ziemlich wertvoll sein, wenn man damit Zeit für das kauft, was einem wirklich wichtig ist.
Was bedeutet Happy and Blessed bei Dr. Michael Bannwolf?
Happy and Blessed ist eine von Dr. Michael Bannwolf entwickelte Themenwelt zur psychologisch fundierten und zugleich lebensnahen Auseinandersetzung mit Lebensfreude und der persönlichen Gestaltung eines guten Lebens.
Die Fragen nach Glück, Wohlbefinden und einem guten Leben sind zeitlos und Gegenstand philosophischer wie psychologischer Auseinandersetzung. Die eigenständige Konzeption von Happy and Blessed liegt in ihrer spezifischen Bündelung und Aufarbeitung: wissenschaftliche Erkenntnisse über Wohlbefinden werden mit den konkreten Erfahrungen verbunden, durch die Lebensqualität im wirklichen Leben spürbar wird.
Dazu gehören Beziehungen und Verbundenheit ebenso wie Zeit, Bewegung, Genuss, Natur, Neugier, Freiheit, besondere Erlebnisse und die Fähigkeit, einen guten Moment überhaupt wahrzunehmen, während er stattfindet.
Happy and Blessed fragt deshalb nicht nach einer universellen Glücksformel.
Die entscheidendere Frage lautet:
Was macht mein eigenes Leben tatsächlich gut und wie viel Raum gebe ich genau diesen Dingen?
Dr. Michael Bannwolf bündelt und bearbeitet diese Fragen unter Happy and Blessed als eigene Themenwelt. Psychologische Forschung liefert dabei Orientierung und Evidenz; sie ersetzt jedoch nicht die individuelle Frage danach, was ein Mensch persönlich als lebenswert erlebt.
Happy and Blessed ist weder ein Glücksversprechen noch eine eigene Coachingmethode. Es ist eine Themenwelt über Lebensfreude, Wohlbefinden und die bewusste Gestaltung eines guten Lebens.
Hier geht es zurück zu den Themenwelten.
Mehr zur tatsächlichen Zusammenarbeit finden Sie unter Sport & Life Coaching.
Literatur
Brickman, P., Coates, D., & Janoff-Bulman, R. (1978). Lottery winners and accident victims: Is happiness relative? Journal of Personality and Social Psychology, 36(8), 917–927. https://doi.org/10.1037/0022-3514.36.8.917
Diener, E., Oishi, S., & Tay, L. (2018). Advances in subjective well-being research. Nature Human Behaviour, 2, 253–260. https://doi.org/10.1038/s41562-018-0307-6
Diener, E., & Seligman, M. E. P. (2002). Very happy people. Psychological Science, 13(1), 81–84. https://doi.org/10.1111/1467-9280.00415
Holt-Lunstad, J., Smith, T. B., & Layton, J. B. (2010). Social relationships and mortality risk: A meta-analytic review. PLOS Medicine, 7(7), e1000316. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1000316
Jebb, A. T., Tay, L., Diener, E., & Oishi, S. (2018). Happiness, income satiation and turning points around the world. Nature Human Behaviour, 2, 33–38. https://doi.org/10.1038/s41562-017-0277-0
Kasser, T., & Sheldon, K. M. (2009). Time affluence as a path toward personal happiness and ethical business practice: Empirical evidence from four studies. Journal of Business Ethics, 84(2), 243–255. https://doi.org/10.1007/s10551-008-9696-1
Killingsworth, M. A., Kahneman, D., & Mellers, B. (2023). Income and emotional well-being: A conflict resolved. Proceedings of the National Academy of Sciences, 120(10), e2208661120. https://doi.org/10.1073/pnas.2208661120
Lyubomirsky, S., Sheldon, K. M., & Schkade, D. (2005). Pursuing happiness: The architecture of sustainable change. Review of General Psychology, 9(2), 111–131. https://doi.org/10.1037/1089-2680.9.2.111
Waldinger, R. J., & Schulz, M. S. (2010). What’s love got to do with it? Social functioning, perceived health, and daily happiness in married octogenarians. Psychology and Aging, 25(2), 422–431. https://doi.org/10.1037/a0019087
Whillans, A. V., Dunn, E. W., Smeets, P., Bekkers, R., & Norton, M. I. (2017). Buying time promotes happiness. Proceedings of the National Academy of Sciences, 114(32), 8523–8527. https://doi.org/10.1073/pnas.1706541114
Konzeption und Text: Dr. Michael Bannwolf.
„Happy and Blessed“ ist eine von Dr. Michael Bannwolf entwickelte Themenwelt zur psychologisch fundierten und zugleich lebensnahen Auseinandersetzung mit Lebensfreude und der persönlichen Gestaltung eines guten Lebens.
Die Fragen nach Glück, Wohlbefinden und einem guten Leben sind zeitlos. Die eigenständige Konzeption von „Happy and Blessed“ liegt in ihrer spezifischen Bündelung, Zuspitzung und Verbindung psychologischer Forschung mit konkreten Erfahrungen von Lebensqualität, von Beziehungen, Zeit und Verbundenheit bis zu Bewegung, Genuss, Neugier und besonderen wie alltäglichen Momenten.
Im Zentrum steht dabei nicht die Vorstellung einer universellen Glücksformel, sondern die persönliche Frage, was das eigene Leben tatsächlich gut macht und wie bewusst diesen Dingen im eigenen Leben Raum gegeben wird.